Schweiz und Italien im Dialog zu Steuerfragen: Finanzministertreffen noch im Juni
Bern, 18.06.2026 — Die Schweiz und Italien haben einen Dialog aufgenommen, um bestimmte Steuerfragen zu erörtern. Dabei sollen konkrete Lösungen erarbeitet werden. Dieser Austausch ist Bestandteil der bewährten bilateralen Zusammenarbeit. Bei ihrem nächsten Treffen in Rom, das voraussichtlich Ende Juni stattfinden soll, werden Bundesrätin Karin Keller-Sutter und der italienische Finanzminister Giancarlo Giorgetti eine Bilanz der bisherigen Arbeiten ziehen und die nächsten Schritte festlegen.
Bern und Rom haben Gespräche aufgenommen, um bestimmte Steuerfragen von bilateralem Interesse zu erörtern. Dabei geht es um gewisse Umsetzungsaspekte im Zusammenhang mit dem Grenzgängerabkommen von 2020 sowie weitere Fragen mit potenziellen Auswirkungen auf die Grenzregionen.
Im Rahmen des bevorstehenden Besuchs von Bundesrätin Karin Keller-Sutter in Rom soll eine erste Bilanz zum Stand der Arbeiten gezogen werden.
Diese Gespräche erfolgen im Rahmen einer freundschaftlichen und konstruktiven Zusammenarbeit, in der gemeinsam Lösungen für im Laufe der Zeit entstandene Auslegungs- und Umsetzungsfragen erarbeitet werden sollen. Das Ziel besteht darin, die bilateralen Beziehungen weiter zu festigen.
Im Laufe der Arbeiten wird sichergestellt, dass die lokalen Behörden – in der Schweiz die Kantone, in Italien die Regionen – mit einbezogen werden, wenn Themen behandelt werden, die für sie von besonderem Interesse sind.
