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MedienmitteilungVeröffentlicht am 26. August 2026

Bundesrat genehmigt Schweizer Beitrag an den IWF zur Stärkung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Bern, 26.08.2026 — Der Bundesrat hat am 26. August 2026 einen Beitrag von 40 Millionen Franken für eine neue Partnerschaft des SECO mit dem IWF 2026–2030 genehmigt. Das Programm stärkt die wirtschaftlichen Institutionen ausgewählter Partnerländer und fördert stabile, transparente Rahmenbedingungen. Davon profitieren auch Schweizer Unternehmen und Investoren.

Mit der neuen Partnerschaft unterstützt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) den Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der technischen Unterstützung seiner Mitgliedsländer. Im Zentrum stehen leistungsfähige Finanzministerien, Zentralbanken und Aufsichtsbehörden. Das Programm hilft Partnerländern, ihre öffentlichen Finanzen und Schulden nachhaltig zu bewirtschaften, die Stabilität ihrer Finanzsektoren zu erhöhen, die Integrität der Finanzsysteme zu stärken und verlässliche Wirtschaftsdaten bereitzustellen.

Stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und die Integration der Partnerländer in die Weltwirtschaft. Sie erleichtern zugleich Schweizer Unternehmen den Marktzugang, verbessern die Bedingungen für Handel und Investitionen und reduzieren wirtschaftliche Risiken. Damit leistet die Partnerschaft einen Beitrag zur Umsetzung der Schweizer Aussenwirtschaftsstrategie und der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025–2028.

Die neue Partnerschaft mit dem IWF stärkt auch die Position der Schweiz in den Bretton-Woods-Institutionen. Sie ermöglicht einen vertieften wirtschaftspolitischen Dialog mit den Partnerländern und hilft der Schweiz, ihre Rolle als Leiterin einer Stimmrechtsgruppe beim IWF und bei der Weltbank wahrzunehmen.