Bundespräsident Guy Parmelin leitet Wirtschafts- und Wissenschaftsmission nach Nordamerika
Bern, 25.06.2026 — Bundespräsident Guy Parmelin reist vom 29. Juni bis zum 9. Juli 2026 für eine Wirtschafts- und Wissenschaftsmission in die USA und nach Kanada sowie für eine Wirtschaftsmission nach Mexiko. In Mexiko wird der Bundespräsident mit Präsidentin Claudia Sheinbaum zusammenkommen. Ziel der Reise ist, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen der Schweiz in Nordamerika zu stärken und weiterzuentwickeln. Am 2. Juli wird Bundespräsident Parmelin das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft im Sechzehntelfinal der Fussballweltmeisterschaft in Vancouver besuchen.
Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA stehen derzeit vor Herausforderungen, insbesondere im Kontext der im Jahr 2025 eingeführten US-Zollpolitik. Vor diesem Hintergrund sind Gespräche mit dem US-Handelsbeauftragten (USTR) vorgesehen. Bundespräsident Guy Parmelin wird die Mission darüber hinaus nutzen, um den gegenseitigen Nutzen der engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA hervorzuheben.
In den USA wird der Bundespräsident auch Schweizer Unternehmen besuchen, die sich in der Berufsbildung engagieren oder in innovativen, forschungsintensiven Branchen tätig sind. Ergänzend sind in Washington DC Gespräche mit Akteuren aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Raumfahrt und Mobilität geplant.
In Kanada wird der Bundespräsident unter anderem Vancouver besuchen. Dort sind bilaterale Treffen und Besuche bei Forschungsinstitutionen vorgesehen, die eng mit Schweizer Partnern zusammenarbeiten. In diesem Rahmen wird Bundespräsident Parmelin Gespräche über mögliche Intensivierungen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Kanada führen. In Vancouver wird Bundespräsident Parmelin auch das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft im Sechzehntelfinal der Fussballweltmeisterschaft besuchen.
Der letzte Teil der Mission führt Bundespräsident Parmelin nach Mexiko. Das Land ist eng in den nordamerikanischen Wirtschaftsraum eingebunden und verfügt über eng verflochtene Liefer- und Wertschöpfungsketten mit den USA. Geplant sind politische Gespräche mit Präsidentin Claudia Sheinbaum und mehreren Ministern. Ein mittelfristiges Ziel bleibt die Modernisierung des Freihandelsabkommens zwischen der EFTA und Mexiko, das seit rund 25 Jahren in Kraft ist. Der Bundespräsident wird die Reise nutzen, um auszuloten, inwiefern Fortschritte bei der Aktualisierung dieses Abkommens erzielt werden können. Auf dem Programm stehen zudem Unternehmensbesuche und Treffen mit Repräsentanten der zahlreichen vor Ort tätigen Schweizer Unternehmen.
