Die Schweiz fördert nachhaltiges Wachstum in Afrika
Bern, 05.06.2026 — Die Schweiz beteiligt sich mit 167 Millionen Franken an der 17. Wiederauffüllung des Afrikanischen Entwicklungsfonds. Die Mittel kommen den 37 ärmsten Ländern Afrikas zugute und dienen der Bekämpfung von Armut sowie der Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Sie tragen dazu bei, die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zusätzlich unterstützt die Schweiz die Multilaterale Entschuldungsinitiative mit 19 Millionen Franken. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. Juni 2026 entschieden.
Afrika verfügt über grosses Wachstumspotenzial. Gleichzeitig treffen die aktuellen geopolitischen Spannungen und der Klimawandel die ärmsten Länder des Kontinents besonders hart. Der Fonds der Afrikanischen Entwicklungsbank wird zwischen 2026 und 2028 bis zu 11 Milliarden US-Dollar in die 37 ärmsten afrikanischen Länder investieren. Ziel ist es, das Geschäftsumfeld zu verbessern, den Privatsektor zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen, die regionale Integration zu fördern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen.
Die Schweiz beteiligt sich mit 167 Millionen Franken an der 17. Wiederauffüllung des Fonds. Zudem setzt sie ihr seit 2005 bestehendes Engagement für die Multilaterale Entschuldungsinitiative mit 19 Millionen Franken fort. Dank dieser Initiative werden hochverschuldete Länder von Kreditrückzahlungen entlastet, sofern diese vereinbarte Wirtschaftsreformen umsetzen.
Mit ihrem Beitrag trägt die Schweiz zur Stärkung von Stabilität und Sicherheit in Afrika bei und erhöht die Attraktivität des Kontinents für Handel und Investitionen. Davon profitiert auch die Schweizer Wirtschaft. Der Beitrag unterstreicht die wachsende Bedeutung Afrikas für die entwicklungs-, aussenpolitischen und aussenwirtschaftlichen Interessen der Schweiz.
Die Schweiz ist langjähriges Mitglied der Afrikanischen Entwicklungsbank und gestaltet deren strategische Ausrichtung über ihre Vertretung in den Leitungsgremien aktiv mit. Sie unterstützt den Fonds im Rahmen ihrer Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025–2028.
