Bundeskanzlei publiziert Zuschlag für Rahmenvertrag Benchmark
Bern, 07.04.2026 — Die Bundeskanzlei hat in einem offenen Wettbewerbsverfahren einen neuen Lieferanten für den Bund evaluiert. Dieser unterstützt die zentrale Bundesverwaltung mit Fachwissen im Bereich Benchmark und Marktanalysen für Informatikanwendungen. Das Kostendach beträgt 2,7 Millionen Franken für die nächsten zehn Jahre.
Staatliche Aufgaben müssen bedarfsgerecht und wirtschaftlich erfüllt werden. Darum stellt die Bundeskanzlei der Bundesverwaltung sogenannte Standarddienste (zum Beispiel für Webauftritte, Telefonie, Mail und so weiter) zentral zur Verfügung. Um die Wirtschaftlichkeit regelmässig zu überprüfen, werden periodische Marktvergleiche genutzt (Benchmarking). Zudem werden bei Bedarf Marktanalysen benötigt, um die Wirtschaftlichkeit breitflächiger abzuklären. Diese Benchmarks oder Marktanalysen ermöglichen es dem Bund, seine Informatik wirtschaftlicher zu betreiben.
Mit der Beschaffung erhält der Bund externes Fachwissen auf dem Gebiet von Benchmarks und Marktanalysen. Er erhält damit auch einen Aussenblick, der für dieses Gebiet notwendig ist. Der bundesweite Rahmenvertrag kann von allen Ämtern der zentralen Bundesverwaltung genutzt werden, um Marktanalysen für Fachanwendungen in Auftrag zu geben.
Die Bundeskanzlei führt als zentrale Stelle in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik regelmässig WTO-Ausschreibungen im Informatikbereich wie diese zugunsten der Departemente und Ämter durch.
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