Erstes Medienfrühstück im BAKOM
Biel/Bienne, 13.08.2026 — Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat Medienschaffende erstmals zu einem Medienfrühstück nach Biel/Bienne eingeladen. Das neue Format soll künftig regelmässig stattfinden und Raum für fachliche Einordnung und den direkten Austausch schaffen. Dabei will das BAKOM auch Einblick in Aufgaben geben, die weniger im öffentlichen Fokus stehen, für eine resiliente Informations- und Kommunikationsinfrastruktur der Schweiz aber von grosser Bedeutung sind.
Während Themen wie die Postgrundversorgung, künstliche Intelligenz, Plattformenregulierung, Medienvielfalt oder die SRG-Konzession regelmässig öffentlich diskutiert werden, widmet sich das BAKOM zahlreichen weniger sichtbaren Aufgaben und Themen. Dazu gehören etwa das Frequenzmanagement, die Satellitenkommunikation, die Sicherheit von Telekommunikationsnetzen oder die Marktaufsicht.
Beim ersten Medienfrühstück standen unter anderem aktuelle Entwicklungen in der Satellitenkommunikation, die Sicherheit der Telekommunikationsnetze oder die Konformität von Funkgeräten im Zentrum. Fachleute des BAKOM zeigten zudem praktisch, wie Funkstörungen gesucht und die Konformität von verschiedensten Geräten überprüft werden.
«Technologischer Wandel verlangt von uns Sorgfalt und Beweglichkeit», sagte BAKOM-Direktorin Gianna Luzio. «Technologien und Märkte verändern sich rasant – und mit ihnen die Art, wie Menschen kommunizieren und sich informieren. Das verändert auch unsere Arbeit im BAKOM. Wir müssen wesentliche Entwicklungen früh erkennen, ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft verstehen und Bundesrat und Parlament fundierte Grundlagen für ihre Entscheide liefern. Dafür müssen auch wir als Amt in Bewegung bleiben», führte Luzio weiter aus.
Mit dem Medienfrühstück schafft das BAKOM einen regelmässigen Rahmen für Einblicke in seine Arbeit und aktuelle Entwicklungen.
