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Prüfung des Projektes Verkehr '45
Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament regelmässig Programme für den Ausbau des Strassen- und Schienennetzes sowie des Agglomerationsverkehrs. Anfang 2025 lancierte der Bundesrat das Projekt «Verkehr '45». Ziel dieses Projekts ist es, den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen zu koordinieren und festzulegen, welche Ausbauvorhaben bis 2045 und darüber hinaus prioritär umgesetzt werden sollen. Die geplanten Ausbauvorhaben wurden im Juni 2026 in die Vernehmlassung geschickt; die einzelnen Projekte sollen dem Parlament Anfang 2027 vorgelegt werden. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat geprüft, ob die im Rahmen von «Verkehr '45» vorgenommene Priorisierung der Projekte nachvollziehbar ist. Sie begrüsst den Ansatz, die Ausbauprojekte erstmals bereichsübergreifend zu analysieren und zu präsentieren sowie bestehende Projekte zu hinterfragen. Die EFK stellt daran jedoch erhebliche Schwächen fest: Insbesondere für die neuen Ausbauvorhaben fehlen wesentliche Grundlagen für eine nachvollziehbare und fundierte Priorisierung. Vor der Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens hat die EFK das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) sowie den Bundesrat auf diese Schwächen hingewiesen. Sie forderte, das Projekt auszusetzen, bis die wesentlichen Punkte geklärt sind. Dieser Forderung wurde nicht entsprochen.
La Genève internationale s’adapte aux changements structurels, renforce la coordination et gagne en efficience (fr)
Face aux changements géopolitiques et à leurs conséquences sur le multilatéralisme, la Genève internationale fait preuve de résilience. Les mesures urgentes engagées en 2025 par la Confédération, le Canton et la Ville de Genève portent leurs fruits : aucune organisation internationale n’a quitté la Suisse et deux nouvelles entités se sont installées à Genève ces derniers mois. Si une perte d’emplois dans le secteur international est à déplorer, elle reste moins importante que redouté. Les autorités hôtes renforcent leur collaboration pour consolider cette dynamique.
Der Bundesrat präsentiert seine Ziele für das Jahr 2027
Bundespräsident Guy Parmelin hat heute im Ständerat die Ziele des Bundesrats für das Jahr 2027 präsentiert. Diese sind mit den vier Leitlinien der Legislaturplanung 2023–2027 abgestimmt.
Rückbau des bisherigen Bundesasylzentrums in Altstätten beginnt im September
Nach der Fertigstellung des neuen Bundesasylzentrums (BAZ) an der Luchsstrasse 7 in Altstätten wird das bestehende BAZ an der Bleichemühlistrasse 6 zurückgebaut. Die Rückbauarbeiten beginnen im September 2026 und sind voraussichtlich gegen Ende des 1. Quartals 2027 abgeschlossen. Nach dem Rückbau geht das Grundstück an die Stadt Altstätten über.
Amtshilfe nach FATCA: Eingangsanzeige FATCA-Gruppenersuchen gemäss Artikel 12 Absatz 1 FATCA-Gesetz
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat FATCA-Gruppenersuchen gemäss Artikel 12 Absatz 1 FATCA-Gesetz publiziert.
Europäische Bevölkerungsschutzübung EU MODEX Switzerland 2026 in der Schweiz: Stärkung der Kooperation bei Katastrophen
Vom 6. bis 9. Oktober 2026 richtet erstmals die Schweiz eine Bevölkerungsschutzübung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus UPCM aus. Rund 500 Beteiligte trainieren in Epeisses (GE), Genf und Payerne (VD) die internationale Zusammenarbeit nach einem schweren Erdbeben.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter am Treffen des EU-Rats für Wirtschaft und Finanzen
Bundesrätin Karin Keller-Sutter nimmt am 19. September 2026 am informellen Treffen des EU-Rats für Wirtschaft und Finanzen (Ecofin) in Irland teil. Das Treffen dient dem Austausch über internationale Finanz- und Steuerfragen.
Start der Vernehmlassung zur Revision von Verordnungen im Energiebereich
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 7. September 2026 die Vernehmlassung zu Teilrevisionen von verschiedenen Verordnungen im Energiebereich eröffnet. Es geht dabei unter anderem um EU-Vorgaben zur Energie- und Ressourceneffizienz von elektrischen Geräten und um Bestimmungen zur gleitenden Marktprämie für Wasserkraftanlagen. Die Vernehmlassung endet am 18. Dezember 2026. Die Änderungen sollen am 1. Juli 2027 in Kraft treten.
Medieneinladung: Videokonferenz Konjunkturprognose des Bundes
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO präsentiert am Donnerstag, 17. September 2026, die aktualisierte Konjunkturprognose des Bundes. Die Schweizer Wirtschaft ist im 2. Quartal 2026 ausserordentlich stark gewachsen und die Konjunkturindikatoren haben sich tendenziell aufgehellt. Bedeutende Konjunkturrisiken, etwa im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran und den Energiepreisen, bleiben aber bestehen.
Bundesrat Rösti an der Generalkonferenz der IAEA
Am 14. und 15. September 2026 nimmt Bundesrat Albert Rösti in Wien an der 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) teil, die bis zum 18. September dauert. Als Vorsteher des UVEK und Energieminister vertritt er die Schweiz auf höchster Ebene.
Produzenten- und Importpreisindex steigt im August um 0,7%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im August 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,7% und erreichte den Stand von 100,4 Punkten (Dezember 2025 = 100). Steigende Preise zeigten insbesondere Mineralölprodukte, chemische Produkte sowie Erdöl und Erdgas. Im Vergleich zum August 2025 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,7%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Wer die Sekundarstufe II mit 25 Jahren oder älter abschliesst, verdient fünf Jahre später 5200 Franken
Von den rund 90 000 jährlich vergebenen Abschlüssen auf Sekundarstufe II entfallen 12% bzw. 11 000 auf Erwachsene ab 25 Jahren. Fünf Jahre vor dem Abschluss hatten nur 60% von ihnen ein Erwerbseinkommen. Zudem stammten sie überdurchschnittlich häufig aus Haushalten mit niedrigem Nettoäquivalenzerwerbseinkommen (27%). Fünf Jahre nach Erlangen des Abschlusses hat sich ihre Situation deutlich verbessert: Ihr Einkommen fällt ähnlich hoch aus wie das der gleichaltrigen Bevölkerung (5200 Franken pro Monat), die Erwerbsbeteiligung beläuft sich auf 80% und Haushalte mit einem niedrigen Nettoäquivalenzerwerbseinkommen sind insgesamt untervertreten (17%). Dies sind die wichtigsten Ergebnisse aus der neuen Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS).
