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OSZE-Konferenz in Zug: Schweiz setzt auf Prävention, Dialog und Zusammenarbeit zur Verhinderung von Eskalationen nach Cybervorfällen
Im Rahmen ihres diesjährigen Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) brachte die Schweiz am 29. September 2026 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Cybersicherheit zusammen, um über Wege zur Verhinderung von Eskalationen nach Cybervorfällen zu diskutieren. Bundesrat Ignazio Cassis, amtierender Vorsitzender der OSZE und Vorsteher des EDA, betonte dabei die Rolle des Dialogs; Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), unterstrich die Bedeutung präventiver Massnahmen. Die zweitägige Konferenz in Zug zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie» bildet die letzte thematische Konferenz vor dem OSZE-Ministerratstreffen am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano.
Konferenz des OSZE-Vorsitzes in Zug: "Die menschliche Dimension der Cybersicherheit: Die Verantwortung liegt weiterhin bei uns" (EN)
Schlussrede von Bundesrat Ignazio Cassis, Amtierender Vorsitzender der OSZE, anlässlich der Konferenz des OSZE-Vorsitzes zum Thema «Deeskalation im Cyberraum: Mediation und präventive Diplomatie». Die Konferenz fand am 29. September 2026 in Zug, Schweiz, statt.
Bundesrat empfiehlt ein Ja zu den Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes
Damit der Bundesrat künftig angemessen auf geopolitische Herausforderungen regieren kann, sollen die Bedingungen für den Export von Kriegsmaterial angepasst werden. Gegen die geplanten Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes wurde das Referendum ergriffen, weshalb es am 29. November 2026 zur Volksabstimmung kommt.
Stand der Behindertengleichstellung bei Bahnhöfen und Bushaltestellen
Ende letzten Jahres konnten Menschen mit Beeinträchtigungen in der Schweiz 1168 von total 1800 Bahnhöfen und Bahnhaltestellen selbständig nutzen. Insgesamt profitieren 83 Prozent aller Reisenden von behindertengerechten Umbauten. Das geht aus dem neuen Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor. Erstmals im Bericht dokumentiert ist der aktuelle Umsetzungsstand bei den 25'000 Bushaltestellen, für welche die Kantone, Städte und Gemeinden verantwortlich sind: Reisende mit eingeschränkter Mobilität können rund die Hälfte dieser Haltestellen nutzen. Für die übrigen Haltepunkte stellen die Transportunternehmen in der Regel Shuttle-Dienste zur Verfügung.
Die Schweiz und Kuwait würdigen enge Beziehungen anlässlich eines offiziellen Besuchs des Kronprinzen
Der kuwaitische Kronprinz Sheikh Sabah Al-Khaled Al-Sabah ist am Dienstag, 29. September 2026, von Bundespräsident Guy Parmelin auf dem Landgut Lohn empfangen worden. Es handelt sich um einen Gegenbesuch im Anschluss an den offiziellen Besuch des Bundespräsidenten in Kuwait im vergangenen Februar. Mit den hochrangigen Treffen erinnern beide Länder an die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 60 Jahren.
Krankenkassenprämien steigen durchschnittlich um 5,0 Prozent – Kostendämpfungsmassnahmen bleiben zentral
Die mittlere Krankenkassenprämie wird im Jahr 2027 412 Franken pro Monat betragen. Im Vergleich zu 2026 entspricht dies einem Anstieg von 5,0 Prozent oder 19.70 Franken und damit dem erwarteten Kostenwachstum im gleichen Zeitraum. Haupttreiber für das Kostenwachstum sind die gestiegene Anzahl der Behandlungen, der medizinisch-technologische Fortschritt und die Alterung der Bevölkerung. Die Prämien belasten die Bevölkerung in der Schweiz zunehmend. Mehrere Reformen zur Kostendämpfung sind aufgegleist. Nun sind alle Akteure gefordert, bei deren Umsetzung Verantwortung zu übernehmen und ihren Beitrag zu leisten. Nur so kann die Gesundheitsversorgung langfristig finanzierbar bleiben.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber bestimmten Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen, die mit den Organisationen ISIL (Da'esh) und Al-Kaida in Verbindung stehen
Das zuständige UNO-Sanktionskomitee hat die Liste der sanktionierten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen geändert. Die Datenbank SESAM wurde entsprechend angepasst. Der Bundesrat hat am 4. März 2016 die Verordnung zur automatischen Übernahme von Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verabschiedet. Damit sind Änderungen der Sanktionslisten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in der Schweiz unmittelbar rechtsgültig.
Der Bund unterstützt 26 Projekte der Provenienzforschung von Schweizer Museen und Sammlungen
Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt 2027 und 2028 mit insgesamt rund 1,95 Millionen Franken 26 Provenienzforschungsprojekte von Museen und Sammlungen in der Schweiz. Die geförderten Vorhaben reichen von museumsübergreifenden Projekten und Kooperationen mit Herkunftsgemeinschaften über die Untersuchung menschlicher Überreste bis zur Erschliessung von Archiven und Datenbeständen.
«Cybersecurity is a shared responsibility – of the state, the economy and society»
Eröffnungsansprache von Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich der am Dienstag, 29. September 2026, unter Schweizer Vorsitz stattfindenden OSZE-Konferenz in Zug.
Was bislang Stunden benötigte, geht jetzt in Bruchteilen einer Sekunde: Laserprozesse dank KI in Echtzeit voraussagen
Laserschweissen ist eine fortschrittliche Technik zur Herstellung hochwertiger Bauteile für eine Vielzahl von Anwendungen, von der Raumfahrt bis zur Medizin. Forschende der Empa und des Quantencomputing-Unternehmens Terra Quantum haben ein KI-Modell entwickelt, mit dem sich der komplexe Schweissprozess präzise simulieren und optimieren lässt – und das in Bruchteilen einer Sekunde.
Emission einer eidgenössischen Anleihe am 14. Oktober 2026
Optionaler Auktionstermin wird wahrgenommen.
Die Schweiz nimmt in Toronto an der Konferenz zur Rückkehr ukrainischer Kinder, ziviler Häftlinge und Kriegsgefangener teil
Der Delegierte des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, vertritt die Schweiz am 28. und 29. September 2026 an der zweiten internationalen Konferenz zur Rückkehr von gewaltsam verschleppten oder deportierten ukrainischen Kindern, zivilen Häftlingen und Kriegsgefangenen. Für die Schweiz ist es eine Fortsetzung ihres Engagements zum Schutz der vom Krieg gegen die Ukraine betroffenen Bevölkerung und zur Einhaltung des Völkerrechts.
