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Publikationshinweis: Gebühren für öffentliche Dienstleistungen 2024
Die Gebühren für vier ausgewählte öffentliche Dienstleistungen in Kantonen und Gemeinden deckten 2024 durchschnittlich 73,6 Prozent der Kosten. Im Vorjahr waren es 74,2 Prozent. Dies zeigen die neuen Daten der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV).
Schweizer Armee weiht Gedenkort Monumoira in Luzern ein
Die Schweizer Armee hat am 2. November 2026 auf dem Gelände des Armee-Ausbildungszentrums Luzern (AAL) den Gedenkort Monumoira eingeweiht. Erstmals erinnert ein zentraler Gedenkort an Armeeangehörige, die im Militärdienst ihr Leben verloren haben, und an Zivilpersonen, die bei Militärunglücken ums Leben gekommen sind.
Die Schweiz unterstützt die Globale Initiative des IKRK für eine bessere Einhaltung des humanitären Völkerrechts
Ein Spital bombardieren, die Zivilbevölkerung ins Visier nehmen oder die Versorgung von Verwundeten verhindern: Selbst in Kriegszeiten ist nicht alles erlaubt. Das humanitäre Völkerrecht setzt den Konfliktparteien Grenzen, doch werden seine Regeln noch immer allzu oft missachtet. Die Schweiz und das IKRK organisieren daher am 3. und 4. November 2026 ein Treffen in Genf, an dem Vertreterinnen und Vertreter von über 100 Staaten gemeinsam über konkrete Möglichkeiten zur besseren Durchsetzung des humanitären Völkerrechts diskutieren. Das Treffen geht auf eine 2024 von sechs Staaten und dem IKRK lancierte Initiative zurück.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber Nicaragua
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat am 2. November 2026 den Anhang der Verordnung über Massnahmen gegenüber Nicaragua geändert. Dabei wurde der Eintrag von einer natürlichen Person angepasst. Die Massnahmen treten am 3. November 2026 um 23 Uhr in Kraft.
Sanktionen: Verordnung über Massnahmen gegenüber Sudan
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat am 2. November 2026 Anhang 2 der Verordnung über Massnahmen gegenüber Sudan geändert. Dabei wurden die Einträge von drei natürlichen Personen angepasst. Die Massnahmen treten am 3. November 2026 um 23 Uhr in Kraft.
Damit Früchte beim Transport nicht ins Schwitzen kommen: Digitale Zwillinge für Kühltransporter
Obwohl Früchte in gekühlten Lastwagen transportiert werden, variiert die Temperatur oft innerhalb der Ladung. Ungenügend vorgekühlte Paletten, ungeeignete Verpackungen oder ungünstige Stapelung begünstigen Wärmenester. Empa-Forschende haben einen digitalen Zwilling eines Kühltransporters entwickelt, um Transporte zu optimieren und die Haltbarkeit der Lebensmittel besser einzuschätzen.
Schweizer Forum «Wirtschaft und Menschenrechte»: Verpflichtungen in konkrete Ergebnisse umsetzen
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) haben am 2. November 2026 in Bern gemeinsam die dritte Ausgabe des Schweizer Forums «Wirtschaft und Menschenrechte» organisiert. Rund 300 Teilnehmende, vor allem aus Wirtschaftskreisen, haben sich darüber ausgetauscht, wie sich die Achtung der Menschenrechte und der Schutz der Umwelt wirksam und pragmatisch in die Wirtschaftstätigkeiten integrieren lassen.
Die Konsumentenpreise sind im Oktober um 0,2% gestiegen
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Oktober 2026 im Vergleich zum Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 101,7 Punkten (Dezember 2025 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +1,5%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Öffentliche Warnung: Listerien in weiteren Weichkäsen von Eberle Spezialitäten AG sowie in Weichkäsen von Strähl Käse AG, verkauft bei Coop, Migros, Volg Konsumwaren AG und diversen Verkaufsstellen
In verschiedenen Weichkäsen der Eberle Spezialitäten AG und der Strähl Käse AG wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren. Es warnte bereits am 27. und 29. Oktober 2026 vor verschiedenen Weichkäsen der Eberle Spezialitäten AG und der Strähl Käse AG. Die weiteren Abklärungen zeigen, dass bereits eine ältere Charge kontaminiert war. Die Warnung wird erweitert. Strähl Käse AG und Eberle Spezialitäten AG haben die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Prüfung der Kosten- und Leistungsverrechnung der Business Area C5I
Die RUAG MRO Holding AG (RUAG MRO) ist ein bundesnahes Unternehmen. Sie wartet, repariert und hält Material der Schweizer Armee instand. 2022 startete RUAG MRO das Programm «Command, Control, Cyber, Communications, Computers and Intelligence» (C5I); die Anfänge von C5I gehen bis auf das Jahr 2017 zurück. Seit dem 1. April 2025 unterstützt C5I als eigener Geschäftsbereich die Digitalisierung des Sensor-, Nachrichten-, Führungs- und Wirkungsverbunds der Armee. C5I erzielt 90 Prozent seines Umsatzes mit Leistungen für das Kommando Cyber der Armee. 10 Prozent erwirtschaftet C5I mit Leistungen mit Auftraggebern innerhalb des Bundesumfeldes. C5I hat zum Ziel, den Ausbau der Geschäftstätigkeit selbst zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund prüfte die EFK, ob C5I die Kosten und Leistungen nachvollziehbar und gemäss den Vorgaben des Bundes verrechnet. Die Prüfung ergab insgesamt ein positives Bild, allerdings kann die Transparenz bei der Rechnungsstellung erhöht werden.
Prüfung der Steuerung des Immobilienportfolios
Die Schweizer Armee braucht Immobilien, um ihren Auftrag in Ausbildung und Einsatz zu erfüllen. Dazu zählen beispielsweise Kasernen, Militärflugplätze und Waffenplätze. Diese werden im Immobilienportfolio von armasuisse Immobilien (ar Immo) erfasst. Dieses wies Ende 2025 einen Neuwert von 28.4 Milliarden Franken aus. 23,9 Milliarden Franken davon befinden sich im Kernbestand und werden dementsprechend längerfristig genutzt. Die aktuelle geopolitische Lage führt zu einer Neuausrichtung der Armee. Dadurch verändert sich auch ihr Immobilienportfolio. Ursprünglich sah das Stationierungskonzept vor, den Kernbestand auf 20 Milliarden Franken zu senken. 2022 erfolgte jedoch eine Kehrtwende hin zu einem Ausbau auf bis zu 30 Milliarden Franken. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte, ob ar Immo ihr Portfolio mit geeigneten Instrumenten steuert und auf Basis adäquater Vorgaben eine wirtschaftliche Projektabwicklung sicherstellt. Die Prüfung zeigte mehrere, teilweise bereits erkannte Handlungsfelder: unklarer Nutzerbedarf, fehlende Strategie, ungenügende Steuerung, aufgestauter Instandsetzungsbedarf und fehlende Standardisierung. Diese führen dazu, dass ar Immo ihre Aufgaben nur eingeschränkt wahrnehmen kann. Deshalb muss der Immobilienrat grundlegende Richtungsentscheide treffen.
La Suisse n'a pas vocation à subir le monde, mais à y prendre sa place
Allocution de M. Guy Parmelin, président de la Confédération, Chef du Département fédéral de l’économie, de la formation et de la recherche (DEFR) à l’occasion du 20e anniversaire de Suissenégoce
